Mit der Liebe kann es verdammt nochmal sehr, sehr verfahren sein!
ABHÖREN UND ANBAHNEN
U U NUR DU, kannst Du gleich hier anhören!
WIE HAT ES SICH ANGEBAHNT
Tatsächlich gibt es Ereignisse, von denen man nicht weiß woher sie kommen!
Bei einer Freundschaft, bei einem guten Essen oder einfach nur einem sympathisch wirkenden Menschen.
Bei der Entstehung dieses Liedes war es ebenso.
Während ich in München einiges zu erledigen hatte, war es für mich notwendig mehrmals am Tag U-Bahn-Fahrten zu unternehmen. – Das war für mich zum Glück nichts Neues. Denn ich kannte die U-Bahn von Konzerten in der Hansestadt Hamburg. Nur, in München war es anders. Ich bemerkte: U-Bahn fahren kann ziemlich ermüdend, langweilig und nervig sein.
„Besonders, wenn Menschen riechen. Wenn sie stärker riechen. Wann sie noch stärker riechen…“ und plötzlich wurden meine nagativen Gedanken gesprengt, den mir wurde klar:
Die U-Bahn zu nutzen, ohne von ihr jemals zuvor gehört zu haben, geschweige denn sie vorher gesehen zu haben ist emotionaler Stress! Ja, Stress! So stressig, da könnte man jeden Moment durchdrehen! Es ist zum Verrückt werden, wenn man gestresst U-Bahn fährt.
Und damit, sozusagen als logische Folgerung, schoß die Essenz des U-Bahn-Fahrens durch meine Synapsen!
Wer von der U-Bahn abhängig ist, wird sich zum verrückt werden verlieben. Ja! Das Fahren mit der U-Bahn ist analog zu einer Liebe. Nicht immer schön, jedoch immer wieder auch schön und abwechslungsreich. Die leidenschaftliche Beziehung zwischen Menschen und der U-Bahn in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, so ziemlich überall.
Man braucht man sie, die Liebe.
Also, die liebe U-Bahn.
LYRICS
Ich hab´sie in Berlin geseh´n,
Da konnt ich´s nocht nicht versteh´n.
Ihre Augen waren so leuchtend klar.
Ja, sie war einfach sonderbar.
Zu ihr kam doch fast jedermann,
Ich machte mich auch an sie ran.
Wir kam´n uns nah und denkste nicht,
Da fuhr sie weg, ganz ohne mich.
Uh, uh, uh… uh, ah, nur du!
Uh, uh, uh… uh, ah, nur du!
Und als ich letzt in München war,
Da stand sie wieder vor mir da.
Wie in einem Traum war ich sie dann.
Sie zog alle in ihren Bann.
Nun nehm´ ich sie, dachte ich…
Das ist schon seltsam, auch für mich!
Nun nehm´ ich sie, dachte ich…
Was mach´ich hier, was tue ich?
Uh, uh, uh… uh, ah, nur du!
Uh, uh, uh… uh, ah, nur du!
Ich spühre wie der Wind ist weht,
Bevor sie wieder vor mir steht.
Und aufgeregt steh´ ich dann da,
Bis ich mit ihr total abfahr…
Ich hab´ sie nicht gefragt, oh Mann!
Wir sind zusamm´n wenn sie kann.
Will sie los und ich komm´ zu spät…
Weiß ich, dass heut´nichts mehr geht!
Uh, U-Bahn…
Ich will nicht mit dir geh´n, nur fahr´n!
Uh, U-Bahn…
Ich will nicht mit dir geh´n, nur fahr´n!
Uh, U-Bahn…
Ich will nicht mit dir geh´n, nur fahr´n!
Uh, U-Bahn…
Ich will nicht mit dir geh´n, nur fahr´n!
(c) 06-11-2003
Musik + Lyrik: Christian D. Rowell


